Die Kraft der Mantras

Wenn wir an Yoga denken, sehen wir oft Körperhaltungen, Atemübungen oder Meditation vor uns. Doch Yoga ist weit mehr als Bewegung – es ist auch Klang, Schwingung und Bewusstsein. Im Yogastudio Namasté Freistadt widmen wir uns dieser besonderen Dimension des Yoga: der Kraft der Mantras.

Was sind Mantras eigentlich?

Ein Mantra ist ein heiliger Klang, ein Wort oder eine Wortfolge aus dem Sanskrit – einer der ältesten und kraftvollsten Sprachen der Welt. Das Wort setzt sich aus manas (Geist) und tra(Werkzeug) zusammen. Ein Mantra ist also ein Werkzeug, um den Geist zu lenken.
Durch das wiederholte Singen, Rezitieren oder Hören entsteht eine innere Schwingung, die Gedanken beruhigt, das Herz öffnet und tiefe Ruhe schenkt.

Sanskrit – die Sprache, die Schwingung trägt

Sanskrit wird in den alten Schriften als Sprache des Lichts beschrieben. Jeder Laut, jeder Klang trägt eine eigene Energie. Beim Singen eines Mantras beginnen diese Schwingungen, in unserem Körper zu resonieren – in Zellen, Organen und Energiefeldern.
In der buddhistischen und vedischen Lehre heißt es, dass bestimmte Mantras die Energiezentren, die sogenannten Chakren, aktivieren und so mehr Klarheit, Mitgefühl und Lebenskraft wecken können.

Bekannte Mantras und ihre Bedeutung

  • Om – der Urklang des Universums, Ursprung allen Seins und Symbol der Einheit.

  • Om Gam Ganapataye Namaha – ein Mantra zu Ehren von Ganesha, dem hinduistischen Gott des Neubeginns und der Beseitigung von Hindernissen. Es bedeutet: „Ehrerbietung an Ganesha, der alle Blockaden löst.“ Dieses Mantra wird oft am Anfang einer Praxis oder eines neuen Projekts gesungen, um Klarheit, Stabilität und Mut zu fördern.

  • Om Mani Padme Hum – „Der Juwel im Lotus.“ Dieses Mantra entfaltet die Kraft des Mitgefühls und der inneren Weisheit.

  • So Ham – „Ich bin das.“ Eine Erinnerung an unsere tiefe Verbundenheit mit allem, was ist.

Aber betet man da nicht Götter einer Religion an?

Diese Frage stellen sich viele – und sie ist berechtigt. In den Traditionen des Hinduismus und Buddhismus werden Gottheiten wie Ganesha, Shiva oder Tara nicht im Sinne einer persönlichen Gottesanbetung verehrt, wie es in den in Österreich bekannten Glaubensrichtungen üblich ist.
Stattdessen werden diese „Götter“ als Archetypen, Symbole und Energieprinzipien verstanden. Jede dieser Gestalten verkörpert eine bestimmte Qualität: Ganesha steht für Weisheit und das Überwinden von Hindernissen, Lakshmi für Fülle und Liebe, Tara für Mitgefühl.

Wenn wir ein Mantra singen, das einer dieser Gottheiten gewidmet ist, richten wir uns also nicht an ein äußeres Wesen, sondern an die Energie, die diese Qualität in uns selbst aktiviert. In diesem Sinne „beten“ wir nicht zu einem Gott, sondern verbinden uns mit universellen Kräften wie Liebe, Weisheit oder innerem Frieden, die in uns und um uns wirken.

Kirtan – wenn Mantras lebendig werden

Ein Kirtan ist das gemeinsame Singen von Mantras. Es ist keine Aufführung, sondern eine herzöffnende Praxis. Durch das wiederholte Singen entsteht eine lebendige Energie, die den Geist erhebt und die Seele nährt. Spirituelle Lehrer wie Krishna Das oder Deva Premal haben diese Form der Praxis weltweit bekannt gemacht.

Beim Kirtan spielt es keine Rolle, wie die Stimme klingt – es zählt die Hingabe. Die Schwingung der Töne trägt dich in einen Zustand von Präsenz und Freude.

Julias Weg zu den Mantras

Julia, Gründerin des Yogastudios Namasté Freistadt, lernte die Kraft der Mantras während eines längeren Aufenthalts in Indien kennen. In einem kleinen Ashram in Rishikesh erlebte sie zum ersten Mal, wie Menschen gemeinsam Mantras sangen, begleitet von Trommeln, Harmonium und Gitarren. Der Raum vibrierte vor Energie, und etwas in ihr begann, sich tief zu öffnen.

Zurück in Europa verstand sie, dass Mantras weit mehr sind als Worte oder Klänge – sie sind Schwingungen, die uns in unsere eigene Mitte führen. Heute integriert Julia diese Erfahrung in ihre Yogastunden in Freistadt. Sie begleitet ihre Einheiten mit sanftem Gitarrenspiel und Gesang – manchmal zum Mitsingen, manchmal zum Lauschen. Beides wirkt, jedes auf seine Weise: durch Klang, Herz und Bewusstsein.

Die Verbindung von Körper, Atem und Klang

Julias Yogastunden vereinen Atemübungen (Pranayama), achtsame Asanas und Mantragesänge zu einem sanften, somatischen Flow. Dieser fließende Aufbau führt Körper und Geist in Einklang, löst Spannungen und öffnet den Raum für tiefe Selbstwahrnehmung.

Die Wirkung endet nicht mit der letzten Minute der Stunde – sie begleitet dich weiter. Viele spüren noch Tage später mehr Ruhe, Klarheit und Herzensweite.

Erlebe die Kraft der Mantras im Yogastudio Namasté Freistadt

Wenn du Yoga in Freistadt suchst, das über Bewegung hinausgeht, dann findest du im Yogastudio Namasté Freistadt einen Ort, an dem Klang, Atem und Bewusstsein zu einer Einheit verschmelzen.
Ob Yoga für Anfänger oder erfahrene Übende – Julias Unterricht bietet Raum zum Ankommen, Fühlen und Sein.

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Wie mir die innere Anspannung Körper und Geist zerstörte